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Landwirtschaft

Wir verstehen die Marienhöhe als einen lebenden Organismus. Seine einander bedingenden und beeinflussenden Organe sind unsere Arbeitsfelder, und es ist unsere Aufgabe ihn zu gestalten.

Die natürliche Grundlage unseres Betriebes sind arme, sandige Ackerböden und feuchte Niedermoorwiesen in trockenem Kontinentalklima.

Mit Hilfe von Feldhecken haben wir während der vergangenen Jahrzehnte den ursprünglich kahlen Marienhöher Hügel in eine abwechslungsreiche Landschaft mit lebensfreundlichem Kleinklima verwandelt.

Den die Feldflur umschließenden Wald, vorwiegend Kiefernforst, bauen wir langfristig zu einem standortgemäßen Mischwald um.

Auf den Äckern wächst das Futter für unsere Haustiere, welches zugleich den Boden bereitet für die Nahrungspflanzen des Menschen. Zentrales Anliegen ist dabei, durch einen vielfältigen Pflanzenbau in Zusammenhang mit speziell zubereitetem tierischen Dung und Kompost die Bodenfruchtbarkeit zu verbessern.

Nach diesem Grundsatz arbeiten wir auch in unserer Gärtnerei. Hier ermöglicht eigene Jungpflanzenanzucht eine große Arten- und Sortenvielfalt bei Gemüse, Kräutern und Blumen.

Einige Bienenvölker sorgen für die Bestäubung und manches Glas Honig.

Auf den Streuobstwiesen rund um die Hofgebäude reifen im Herbst die aromatischen Früchte vieler erhaltenswerter Obstsorten.

Unsere Nutztiere sind vom Aussterben bedrohten Rassen zugehörig. Durch die Wahl dieser Rassen arbeiten wir am Erhalt bäuerlichen Kulturerbes. Es gelingt uns, diese Tiere ausschließlich mit wirtschaftseigenem Futter zu ernähren. Die Stärke des Viehbesatzes ist dabei auf das Futterangebot abgestimmt.

So züchten wir das genügsame und robuste Deutsche Sattelschwein. Unsere Ferkel sind zur Zucht und Mast begehrt. Stroh im Stall, ein sonniger Auslauf mit Suhle zusammen mit Futter aus aussortierten Kartoffeln, Getreide, Grünfutter, Gemüseabfällen und Molke bewirken ein gesundes Wachstum und bei den Masttieren langsame Mast bis zur Schlachtreife.

Unsere Rinderherde mit Deckbullen und Jungvieh – allesamt Rotes Höhenvieh – steht nach langjähriger Zuchtarbeit auf unserem Betrieb im Milchtyp, die männlichen Tiere zeigen einen guten Fleischansatz. An ihre einstige Eignung als Zugtier erinnern ihre gute Marschfähigkeit und ihr waches Temperament. Während der Vegetationsperiode haben die Kühe täglichen Weidegang. Für die Winterfütterung bauen wir zusätzlich Futtermöhren an und verzichten bewusst auf Silage.

Bei der Arbeit mit den Rindern sind uns unsere Altdeutschen Hütehunde als „beweglicher Zaun" eine Hilfe. Wir sind bei der Arbeitsgemeinschaft zur Erhaltung des Altdeutschen Hütehundes organisiert und haben zuweilen Welpen abzugeben.

 

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